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Wussten Sie eigentlich, dass....?
In dieser Rubrik finden Sie aktuelle und interessante Neuigkeiten aus der Medizin.
  • Bohrer ade? Einen interessanter Ausblick in die Zukunft, der vielleicht irgendwann einmal dazu führt, dass Bohren beim Zahnarzt überflüssig werden kann, bieten die Forscher um Paul Sharpe vom King´s College London mit  einem neuen Ansatz: Ein wirkstoffgetränkter Schwamm in einem Mäusezahn ermöglicht es, dass winzige Löcher wieder mit natürlichem Dentin zuwachsen. Ob das irgendwann auch einmal beim Menschen funktioniert, bleibt abzuwarten. Die Veröffentlichung im Magazin Nature finden Sie hier ( auf Englisch), eine allgemeinverständliche Darstellung von der Seite des KCL hier ( auf Englisch)
  • Gingivitis, die Zahnfleischentzündung, ist lästig, unangenehm und kann zu Parodontose führen. Was lässt sich dagegen tun? Natürlich regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Aber darüber hinaus? Die Naturheilkunde und ayurvedische Behandler kennen das sogenannte morgendliche "Ölziehen" mit Sonnenblumen- oder Kokosöl, das aber schulmedizinisch bislang nicht erforscht wurde. Eine indische Studie (Effect of coconut oil in plaque related gingivitis – A preliminary report. Peedikayil et al. Niger Med J. 2015 Mar–Apr; 56(2): 143–147. doi: 10.4103/0300-1652.153406) hat jetzt jedoch einen ersten Hinweis geliefert, dass Ölziehen mit Kokosöl tatsächlich gegen Gingivitis helfen kann. In der ZWP-Online können Sie nachlesen, welche Effekte tatsächlich beobachtet wurden. Und hier der wissenschaftliche Link dazu: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25838632
  • Lakritz ist nicht nur lecker...  Süßholzsaft kann auch helfen, Ihre Zähne zu schützen! Wie in mehreren Studien herausgefunden wurde, helfen die Bestandteile Licoricidin  und Licorisoflavan A, die im Saft der Lakritzwurzel vorkommen, im Laborversuch, Bakterien zu hemmen, wie z.B. Streptococcus mutans und Streptococcus sobrinus, die hauptverantwortlich für die Entstehung von Karies sind. Zur Zusammenfassung der zugrundeliegenden Studie (Gafner, Bergeron et. al.) geht es hier.( auf Englisch)
  • CMD als Ursache des Übels. Ein interessanter Praxisfall: CMD-Patienten haben oft eine lange Odyssee durch ärztliche Praxen  hinter sich, bevor die wahre Ursache richtig verortet wird. Da CMD sich oft mit unspezifischen Symptomen wie Schwindel, Tinnitus, HWS-Symptomatik, Kopfschmerzen äußert, liegt für den Patienten zunächst der Gang zum Internisten, Orthopäden oder HNO-Arzt nahe, nicht aber zum Zahnarzt. Hier lesen sie den interessanten Fall eines Kollegen in der Dental Tribune Deutschland, der der Patientin nach langem Leidensweg schließlich doch helfen konnte